WP Statistics gilt als datenschutzfreundliche Alternative zu Google Analytics – kein Cookie-Banner, keine Daten bei Google, alles bleibt auf deinem Server. Das stimmt im Kern. Trotzdem ist das Plugin nicht ganz unsichtbar aus Datenschutzsicht: Beim Besuch deiner Website werden Daten verarbeitet, und das muss in deiner Datenschutzerklärung stehen.
Wenn du außerdem die Google Search Console oder eine Standorterkennung aktiviert hast, kommen weitere Punkte dazu.
Überblick
Was ist WP Statistics?
WP Statistics gilt als datenschutzfreundliche Alternative zu Google Analytics – kein Cookie-Banner, keine Daten bei Google, alles bleibt auf deinem Server. Das stimmt im Kern. Trotzdem ist das Plugin nicht ganz unsichtbar aus Datenschutzsicht: Beim Besuch deiner Website werden Daten verarbeitet, und das muss in deiner Datenschutzerklärung stehen.
WP Statistics und Datenschutz im Überblick
| Cookies | Keine Cookies – WP Statistics setzt weder Tracking- noch Analyse-Cookies |
| Externe Verbindungen | Keine externen Verbindungen für Besucher – alle Daten bleiben auf deinem Server |
| Datenschutzerklärung | Erforderlich – WP Statistics verarbeitet beim Seitenaufruf technische Besucherdaten |
| Drittlandtransfer | Nur wenn du externe GeoIP-Dienste wie MaxMind oder Cloudflare aktivierst |
| Auftragsverarbeitung | Nicht erforderlich – VeronaLabs hat keinen Zugriff auf deine Besucherdaten |
| Eingaben durch Besucher | Keine – Besucher geben keine Daten aktiv ein |
Datenverarbeitung
Welche Daten erfasst WP Statistics beim Seitenaufruf?
Jedes Mal, wenn jemand deine Website besucht, erfasst WP Statistics automatisch technische Informationen über diesen Besuch. Dazu gehören die IP-Adresse des Besuchers, der verwendete Browser und das Gerät (z. B. Chrome auf einem iPhone), die aufgerufene Seite, die Herkunfts-URL (also von welcher Website jemand zu dir kam) sowie daraus abgeleitete Standortinformationen wie Land und Stadt.
Diese Daten werden ausschließlich in der Datenbank deines WordPress gespeichert – VeronaLabs sieht sie nicht und hat keinen Zugriff darauf.
WP Statistics nutzt zur eindeutigen Besuchererkennung kein Cookie, sondern einen täglich wechselnden Schlüssel, der aus der IP-Adresse und dem Browser-Fingerprint berechnet wird. Das macht es schwerer, einzelne Besucher langfristig zu verfolgen, bedeutet aber nicht, dass beim Besuch keine Datenverarbeitung stattfindet.
Die IP-Adresse fließt in diese Berechnung ein und gilt als personenbezogenes Datum, bis sie anonymisiert wurde. Ob du IP-Anonymisierung und IP-Hashing unter „WP Statistics → Einstellungen → Datenschutz & Datenschutz“ aktiviert hast, beeinflusst, wie stark diese Personenbeziehbarkeit reduziert wird.
Wenn du die Einstellung „Aktivität eingeloggter Nutzer erfassen“ (Track Logged-In User Activity) aktivierst, werden auch Besuche von angemeldeten Nutzern deiner Website aufgezeichnet. Das betrifft vor allem dich selbst und deine Redakteure – und erzeugt einen direkten Personenbezug, da WordPress-Nutzer eindeutig identifizierbar sind.
Cookies
Setzt WP Statistics Cookies?
WP Statistics setzt keine Cookies. Das Plugin kommt ohne Cookies aus – es nutzt weder Tracking-Cookies noch Analyse-Cookies, weder für Besucher noch für eingeloggte Nutzer. Einen Cookie-Banner brauchst du für WP Statistics selbst nicht.
Externe Verbindungen
Baut WP Statistics Verbindungen zu fremden Servern auf?
WP Statistics baut für die Besuchererfassung keine Verbindungen zu fremden Servern auf.
Die gesamte Datenverarbeitung läuft über deine eigene Website – dein Browser spricht beim Seitenaufruf mit deinem Server, nicht mit Servern von VeronaLabs oder anderen Dritten. Du brauchst keinen Cookie-Banner, der WP-Statistics-Verbindungen blockiert, und du musst keine externe Datenübertragung in deiner Datenschutzerklärung begründen – jedenfalls nicht für die Grundfunktion des Plugins.
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Benutzereingaben
Können Besucher über WP Statistics Daten eingeben?
WP Statistics stellt Besuchern keine Eingabefelder bereit. Das Plugin läuft vollständig im Hintergrund und zeichnet auf, was Besucher auf deiner Website tun – also welche Seiten sie aufrufen, welche Links sie anklicken und woher sie kommen.
Aktiv eingeben können Besucher über WP Statistics nichts. Kontaktformulare, Kommentarfelder oder Bestellformulare gehören zu anderen Plugins und haben mit WP Statistics nichts zu tun.
Drittlandtransfer
Werden Daten durch WP Statistics ins Ausland übertragen?
In der Standardkonfiguration überträgt WP Statistics keine Besucherdaten ins Ausland. Alle Daten bleiben auf deinem Hosting-Server.
Das ändert sich, wenn du externe GeoIP-Dienste aktivierst. Wenn du für die Standorterkennung MaxMind oder DB-IP als externe Datenquelle einrichtest oder Cloudflare-Geolocation aktivierst, dann werden IP-Adressen zur Auflösung an diese Anbieter weitergegeben, die Server außerhalb der EU betreiben. In diesem Fall musst du den Datentransfer in deine Datenschutzerklärung aufnehmen.
Die Google Search Console, die du optional mit WP Statistics verbinden kannst, ist hier kein Thema: Sie zeigt dir aggregierte Suchdaten von Google, aber deine Website-Besucher übertragen dabei nichts – das ist eine Verbindung zwischen dir und Google, nicht zwischen deinen Besuchern und einem Drittland-Server.
Auftragsverarbeitung
Brauche ich mit VeronaLabs einen Vertrag zur Datenverarbeitung?
Mit VeronaLabs brauchst du keinen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. VeronaLabs verarbeitet deine Besucherdaten nicht – das Plugin speichert alle Daten ausschließlich in der Datenbank deines WordPress, und VeronaLabs hat darauf keinen Zugriff. Du bist damit selbst der Verantwortliche für diese Daten.
Datenschutzerklärung
Was muss für WP Statistics in die Datenschutzerklärung?
WP Statistics muss in deine Datenschutzerklärung, weil beim Seitenaufruf technische Besucherdaten verarbeitet werden. Die nötigen Angaben im Überblick:
- Zweck: Statistik und Analyse der Website-Nutzung.
- Rechtsgrundlage: Berechtigtes Interesse an der Auswertung anonymisierter Nutzungsstatistiken – vorausgesetzt, du hast IP-Anonymisierung und IP-Hashing aktiviert. Ohne diese Einstellungen ist eine Einwilligung deiner Besucher erforderlich.
- Verarbeitete Daten: IP-Adresse (anonymisiert oder gehasht), Browser und Gerät, aufgerufene Seiten, Referrer-URL, Datum und Uhrzeit des Besuchs, Standortinformation auf Landesebene.
- Empfänger: Keine – die Daten verbleiben auf deinem Hosting-Server, VeronaLabs erhält sie nicht.
- Drittlandtransfer: Nicht vorhanden in der Standardkonfiguration. Wenn du externe GeoIP-Dienste wie MaxMind, DB-IP oder Cloudflare-Geolocation aktivierst, ergänze diese separat.
- Speicherdauer: Abhängig von den Einstellungen in WP Statistics – du kannst die Aufbewahrungsdauer unter „WP Statistics → Einstellungen → Datenhaltung“ selbst festlegen.
Alternative
Gibt es eine datenschutzfreundlichere Alternative zu WP Statistics?
WP Statistics ist selbst eine der datenschutzfreundlichsten Optionen für WordPress-Analytics – kein Cookie, keine externen Verbindungen, keine Daten bei einem Drittanbieter. Eine Alternative mit weniger Personenbezug und ähnlichem Funktionsumfang gibt es nicht.
Wenn dir Statistiken weniger wichtig sind als absolute Datensparsamkeit, kannst du auf Analyse-Plugins komplett verzichten.
Fehler
Typische Fehler mit WP Statistics und Datenschutz
Der häufigste Fehler ist, WP Statistics gar nicht in der Datenschutzerklärung zu erwähnen. Weil das Plugin keine Cookies setzt und keine Daten an Dritte schickt, entsteht leicht der Eindruck, es sei datenschutzrechtlich unsichtbar – das ist es nicht. Beim Seitenaufruf werden IP-Adresse und Gerätedaten verarbeitet, und das gehört in die Datenschutzerklärung.
Ein weiterer Fehler: IP-Anonymisierung und IP-Hashing sind nicht aktiviert. In der Standardinstallation sind diese Einstellungen nicht zwingend voreingestellt. Ohne sie verarbeitet das Plugin vollständige IP-Adressen, was eine Einwilligung deiner Besucher erforderlich macht.
Wer die Einstellung „Aktivität eingeloggter Nutzer erfassen“ aktiviert lässt, ohne es zu merken, erfasst damit Besuche seiner eigenen Redakteure und Administratoren mit klarem Personenbezug – das ist in den meisten Fällen nicht beabsichtigt und nicht nötig.
DSGVO-Check
So erkennst du WP Statistics auf deiner Website
WP Statistics setzt keine Cookies und baut keine Verbindungen zu fremden Domains auf – du wirst es deshalb weder im Cookie-Banner noch im Netzwerk-Monitor deines Browsers direkt sehen. Das Plugin verrät sich nicht durch Cookie-Namen oder externe Verbindungen.
Am einfachsten prüfst du mit einem Datenschutz-Scan, ob WP Statistics auf deiner Website aktiv ist und wie es konfiguriert ist. Ein automatischer Scan erkennt, ob das Plugin geladen wird, und gibt dir Hinweise auf mögliche Konfigurationsprobleme – ohne dass du selbst in den Code schauen musst.
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