Kauz.ai: Dein Chatbot redet mit OpenAI in den USA – nicht nur mit deinen Besuchern
Kauz.ai baut Chatbots, die auf deiner Website landen und mit deinen Besuchern reden – aber eben nicht nur mit ihnen. Im Hintergrund hängt standardmäßig OpenAI mit dran, und das bringt spürbaren Aufwand für deine Datenschutzerklärung und deinen Cookie-Banner mit sich.
Überblick
Was ist Kauz.ai?
Kauz.ai ist eine No-Code-Plattform der deutschen Kauz GmbH, mit der Unternehmen KI-Chatbots und KI-Assistenten bauen und in ihre Website einbinden können. Der Chatbot beantwortet Besucheranfragen automatisch mithilfe eines Sprachmodells im Hintergrund.
| Kauz.ai – DSGVO-Risiko | ||
|---|---|---|
| Cookies | 🟢 | Keine zustimmungspflichtigen Cookies gefunden. |
| Externe Verbindungen | 🔴 | Baut beim Laden automatisch eine Verbindung zum Kauz-Server auf. |
| Datenschutzerklärung | 🔴 | Kauz und OpenAI müssen namentlich rein. |
| Drittlandtransfer | 🔴 | Chat-Inhalte gehen an OpenAI in die USA. |
| Auftragsverarbeitung | 🔴 | Vertrag mit Kauz nötig. |
| Benutzereingaben | 🔴 | Chateingaben sind personenbezogene Daten. |
| KI-Verarbeitung | 🔴 | Chat-Inhalte werden an ein KI-Modell übergeben. |
Was lädt deine Website, bevor jemand zustimmt?
Kostenlos. Ohne Anmeldung. Ergebnis in 60 Sekunden.
Datenverarbeitung
Was passiert mit den Daten deiner Besucher, wenn sie mit dem Kauz-Chatbot schreiben?
Sobald du den Kauz-Chatbot auf deiner Website einbindest, baut das Widget automatisch eine Verbindung zu den Kauz-Servern auf – noch bevor jemand ein Wort tippt.
Erst wenn dein Besucher tatsächlich eine Nachricht schreibt und abschickt, geht der Inhalt der Konversation raus: zunächst an Kauz selbst, das den Chatbot betreibt, und von dort weiter an OpenAI, das die eigentliche Antwort generiert. OpenAI sitzt in den USA, also außerhalb der EU – die Chat-Inhalte deiner Besucher reisen damit in ein Land, in dem andere Datenschutzregeln gelten als bei uns.
Kauz selbst setzt dabei keine zustimmungspflichtigen Cookies. Die Speicherung läuft technisch notwendig für die Chat-Funktion, die dein Besucher ja gerade aktiv nutzen will. Weil aber Chat-Inhalte automatisiert an ein KI-Modell gehen und dabei ein Drittland im Spiel ist, landest du am Ende bei drei Baustellen gleichzeitig: deinem Cookie-Banner, deiner Datenschutzerklärung und einem Vertrag mit Kauz.

Externe Verbindungen
Warum baut Kauz.ai schon beim Laden der Seite eine Verbindung auf?
Das Kauz-Chat-Widget lädt sein Interface von den Kauz-Servern, sobald deine Seite aufgerufen wird – unabhängig davon, ob dein Besucher den Chat überhaupt öffnet. Nach Einschätzung von e-recht24.de reicht bei Chatbots, die personenbezogene Daten erheben können, ein bloßer Hinweis nicht aus: Der Besucher muss aktiv zustimmen, bevor Daten übertragen und gespeichert werden.
Benutzereingaben
Was passiert mit dem, was Besucher in den Kauz-Chat tippen?
Alles, was dein Besucher in den Chat schreibt, geht als personenbezogene Daten an Kauz und von dort weiter an OpenAI, um eine Antwort zu generieren. Diese Angaben gehen erst raus, wenn eine Nachricht abgeschickt wird – ein Cookie-Banner hilft hier nicht. Direkt beim Chat-Fenster muss ein Hinweis auf deine Datenschutzerklärung stehen, und weil die Inhalte an OpenAI in den USA weitergereicht werden, brauchst du zusätzlich einen Vertrag mit Kauz, der diese Weitergabe regelt.
Drittlandtransfer
Gehen die Chat-Daten meiner Besucher in die USA?
Kauz.ai überträgt die Inhalte der Chat-Konversationen an OpenAI, L.L.C. mit Sitz in San Francisco, USA – laut eigener Datenschutzerklärung von Kauz ausdrücklich als Empfänger genannt. Kauz sichert diese Übermittlung über sogenannte Standardvertragsklauseln ab: eine von der EU genehmigte Vertragsvorlage, mit der Firmen sich verpflichten, europäisches Datenschutzniveau auch außerhalb der EU einzuhalten.
Kauz.ai kann technisch auch mit anderen Sprachmodellen arbeiten, aber eine konkrete, von dir als Kunde einstellbare Option ganz ohne USA-Transfer ist öffentlich nicht dokumentiert – du solltest deshalb vom Standardfall mit OpenAI ausgehen.
Auftragsverarbeitung
Brauche ich einen Vertrag mit Kauz?
Kauz verarbeitet die Chat-Daten deiner Website-Besucher in deinem Auftrag – du bleibst dabei datenschutzrechtlich verantwortlich, Kauz handelt nach deinen Weisungen. Kauz bietet dafür einen Auftragsverarbeitungsvertrag an, den du mit dem Anbieter abschließt.
KI-Verarbeitung
Werden Chat-Nachrichten meiner Besucher an eine KI weitergegeben?
Ja, das ist die Kernfunktion des Tools: Jede Nachricht, die ein Besucher in den Kauz-Chat schreibt, wird an ein Sprachmodell übergeben, das daraus automatisch eine Antwort formuliert. Standardmäßig läuft das über OpenAI, Kauz kann aber auch andere Modelle anbinden – für deine Besucher ändert sich dadurch nichts an der Tatsache, dass ihre Eingabe an ein KI-Modell geht.
Datenschutzerklärung
Muss Kauz.ai in meine Datenschutzerklärung?
Kauz.ai muss in deine Datenschutzerklärung, weil das Tool automatisch eine Verbindung aufbaut und Chat-Inhalte deiner Besucher verarbeitet. OpenAI benötigt einen eigenen Eintrag, weil die Chat-Inhalte dorthin weitergereicht werden.
Wir nutzen Kauz.ai für Kundenkommunikation.
Kauz.ai stellt beim Laden der Website eine Verbindung zu Servern von Kauz GmbH her, die nicht technisch notwendig ist und für die deine Einwilligung erforderlich ist. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung). Dabei können unter anderem die IP-Adresse sowie Browser- und Geräteinformationen verarbeitet werden.
Wenn du über ein Formular von Kauz.ai deine Daten eingibst, werden diese durch ein KI-System verarbeitet und an Kauz GmbH übermittelt. Soweit Kauz GmbH die Daten in unserem Auftrag verarbeitet, besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO.
Bei der Nutzung von Kauz.ai kann eine Übermittlung personenbezogener Daten in die USA stattfinden. Grundlage der Übermittlung sind EU-Standardvertragsklauseln.
Alternative
Gibt es datenschutzfreundlichere Alternativen zu Kauz.ai?
Hier siehst du, wo Kauz.ai im DSGVO-Vergleich zu anderen Kundenkommunikation steht – sortiert nach Datenschutzarbeit. So erkennst du auf einen Blick, ob es Alternativen mit weniger Datenschutzaufwand gibt oder Kauz.ai in Sachen Datenschutz bereits gut aufgestellt ist.
Fehler
Welche Fehler kommen bei Kauz.ai in unseren DSGVO-Checks am häufigsten vor?
Kauz.ai taucht bei 1 % der Websites auf, die unser DSGVO-Scanner bisher geprüft hat. Dabei wurden folgende Fehler festgestellt:
Prozentangaben beziehen sich auf Websites, bei denen Kauz.ai gefunden wurde.
DSGVO-Check
Warum lohnt sich ein DSGVO-Check für deine Website?
Ein Scan zeigt dir in ein paar Minuten, ob und wie Kauz.ai tatsächlich auf deiner Website aktiv ist – welche Verbindungen es aufbaut und ob dein Cookie-Banner sie schon richtig blockiert –, statt dass du das selbst mühsam nachprüfen musst. Jeder DSGVO-Scan liefert außerdem echte Signale, die wir bekannten Tools wie Kauz.ai zuordnen oder als neuen Fall für weitere Recherchen aufnehmen. Je mehr Websites gescannt werden, desto mehr Tools erkennen wir zuverlässig – davon profitiert am Ende jeder, der seine Seite bei uns prüft.

