CommerceKit und Datenschutz: Cookies, die nur entstehen, wenn du bestimmte Module aktivierst
CommerceKit ist aus Datenschutzsicht kein problematisches Plugin – solange du weißt, welche Module du aktiviert hast. Das Plugin versendet keine Daten an CommerceGurus, alle Informationen bleiben auf deinem eigenen WordPress. Aber: Je nachdem, welche Funktionen du nutzt, entstehen Cookies, die eine Zustimmung im Cookie-Banner brauchen, und ein Formular, das E-Mail-Adressen sammelt.
Überblick
Was ist CommerceKit?
CommerceKit ist ein WooCommerce-Plugin des Anbieters CommerceGurus, das mehrere Verkaufs- und Conversion-Funktionen in einem einzigen Plugin zusammenfasst. Dazu gehören unter anderem Produktgalerien, Attribut-Swatches, eine Wunschliste, Order Bumps an der Kasse, eine Ajax-gestützte Suchfunktion, Countdown-Timer und eine Warteliste für nicht vorrätige Produkte. Das Plugin ist modular aufgebaut – du aktivierst nur die Funktionen, die du tatsächlich brauchst.
| CommerceKit – DSGVO-Risiko | ||
|---|---|---|
| Cookies | 🟡 | Zustimmungspflichtige Cookies entstehen nur, wenn Wishlist-, Order-Bumps-, Ajax-Search- oder Countdown-Module aktiv sind. |
| Externe Verbindungen | 🟢 | CommerceKit baut keine externen Verbindungen auf – alle Assets werden von deinem eigenen Server ausgeliefert. |
| Datenschutzerklärung | 🟡 | Eintrag nötig, wenn zustimmungspflichtige Module oder das Waitlist-Modul aktiv sind. |
| Drittlandtransfer | 🟢 | Kein Transfer – alle Daten bleiben auf deinem WordPress. |
| Auftragsverarbeitung | 🟢 | Kein Vertrag mit CommerceGurus nötig – CommerceGurus erhält keine Besucherdaten. |
| Benutzereingaben | 🟡 | Das Waitlist-Modul sammelt E-Mail-Adressen, wenn du es aktivierst. |
Was lädt deine Website, bevor jemand zustimmt?
Kostenlos. Ohne Anmeldung. Ergebnis in 60 Sekunden.
Datenverarbeitung
Was passiert mit Daten, wenn CommerceKit aktiv ist?
CommerceKit arbeitet vollständig lokal. Das bedeutet: Alle Daten, die das Plugin verarbeitet, bleiben in der Datenbank deines WordPress. CommerceGurus – der Hersteller des Plugins – bekommt keinen Zugriff auf das Verhalten deiner Website-Besucher, deren Suchanfragen oder deren Wunschlisten.
Was genau gespeichert wird, hängt davon ab, welche Module du aktiviert hast. Die Wunschliste speichert einen anonymen Sitzungsschlüssel im Browser des Besuchers, damit die Liste auch ohne Login erhalten bleibt. Die Order-Bumps- und Ajax-Search-Module speichern, welche Produkte ein Besucher gesehen und angeklickt hat – ausschließlich für deine eigene Statistik im Plugin-Dashboard. Das Waitlist-Modul speichert E-Mail-Adressen von Besuchern, die sich für eine Benachrichtigung angemeldet haben.
Module, die gar keine Daten speichern und keinerlei Datenschutzpflichten erzeugen: Produktgalerie, Attribut-Swatches, Größentabellen, Versandkostenhinweis, Lagerbestandsanzeige, Sticky-Warenkorb-Leiste und Produkt-Badges.

Cookies
Welche Cookies setzt CommerceKit?
CommerceKit setzt immer zwei technisch notwendige Cookies: commercekit-nonce-value und commercekit-nonce-state. Diese Cookies sind für die sichere Verarbeitung von Anfragen erforderlich – sie laufen nach etwa zwei Stunden ab und brauchen keine Zustimmung im Cookie-Banner.
Darüber hinaus entstehen weitere Cookies, die eine Zustimmung benötigen – aber nur, wenn du die entsprechenden Module aktiviert hast:
commercekit_wishlist– gesetzt durch das Wunschlisten-Modul. Speichert den Wunschlisten-Schlüssel des Besuchers für 365 Tage. Dieser Cookie ist funktional und zustimmungspflichtig.commercekit_obp_view_idsundcommercekit_obp_click_ids– gesetzt durch das Order-Bumps-Modul. Zählen, welche Order-Bump-Produkte ein Besucher gesehen und angeklickt hat. Laufen nach 24 Stunden ab. Diese Cookies sind Analytics-Cookies und zustimmungspflichtig.commercekit_search_idsundcommercekit_search_cids– gesetzt durch das Ajax-Search-Modul. Speichern angeklickte Produkt- und Kategorie-IDs aus der Suche. Laufen nach 48 Stunden ab. Diese Cookies sind Analytics-Cookies und zustimmungspflichtig.- Countdown-Timer-Cookie – gesetzt durch das Countdown-Modul. Hält den Timer-Status über mehrere Seiten hinweg. Nur für die aktuelle Sitzung. Dieser Cookie ist funktional und zustimmungspflichtig.
Dein Cookie-Banner muss die zustimmungspflichtigen Cookies blockieren, bis der Besucher zustimmt. Das betrifft also nur die Module Wunschliste, Order Bumps, Ajax-Suche und Countdown-Timer. Wenn du diese Module deaktivierst, entstehen auch keine zustimmungspflichtigen Cookies.
Hinweis: In früheren Versionen von CommerceKit existierte ein Cookie namens commercekit-fast-token. Dieser taucht in der aktuellen offiziellen Dokumentation (Stand März 2026) nicht mehr auf und wurde offenbar durch die genannten Cookies ersetzt. Falls du diesen Cookie noch auf deiner Website siehst, läuft wahrscheinlich eine ältere Plugin-Version.
Externe Verbindungen
Baut CommerceKit Verbindungen zu fremden Servern auf?
CommerceKit baut keine Verbindungen zu externen Servern auf. Alle Skripte und Stilvorlagen des Plugins werden direkt von deinem eigenen Webserver ausgeliefert. Es gibt keine eingebetteten Widgets, keine externen Fonts, keine Verbindungen zu Drittanbietern beim Laden der Seite.
Für dieses Plugin brauchst du weder im Cookie-Banner noch in deiner Datenschutzerklärung externe Verbindungen zu berücksichtigen.
Benutzereingaben
Sammelt CommerceKit Daten von Website-Besuchern?
Das Waitlist-Modul von CommerceKit sammelt E-Mail-Adressen von Besuchern, die sich benachrichtigen lassen möchten, wenn ein nicht vorrätiges Produkt wieder verfügbar ist. Diese E-Mail-Adressen werden in deiner WordPress-Datenbank gespeichert und genutzt, um die Benachrichtigungs-E-Mail zu verschicken.
Wenn du das Waitlist-Modul nicht aktivierst, sammelt CommerceKit keinerlei Daten von Besuchern durch Formulare. Du kannst das Modul in den CommerceKit-Einstellungen unter dem Bereich „Module“ einzeln deaktivieren.
Direkt beim Anmeldeformular auf der Produktseite muss ein Hinweis auf deine Datenschutzerklärung stehen, da Besucher hier personenbezogene Daten eingeben.
Drittlandtransfer
Werden Daten von Besuchern ins Ausland übertragen?
CommerceKit überträgt keine Besucherdaten ins Ausland. Alle Daten, die das Plugin verarbeitet, bleiben in der Datenbank deines WordPress auf deinem Hosting-Server. CommerceGurus erhält keinen Zugriff auf diese Daten. Ein Drittlandtransfer findet nicht statt.
Auftragsverarbeitung
Brauche ich einen Vertrag mit CommerceGurus?
Du brauchst keinen Vertrag mit CommerceGurus. Das Plugin verarbeitet alle Daten ausschließlich auf deinem eigenen Webserver – CommerceGurus erhält keine Besucherdaten. CommerceGurus bietet auch keinen entsprechenden Vertrag an, weil er schlicht nicht nötig ist.
Datenschutzerklärung
Muss CommerceKit in die Datenschutzerklärung?
CommerceKit muss dann in deine Datenschutzerklärung, wenn du eines der folgenden Module aktiviert hast: Wunschliste, Order Bumps, Ajax-Suche, Countdown-Timer oder Waitlist. Diese Module setzen entweder zustimmungspflichtige Cookies oder verarbeiten E-Mail-Adressen.
Relevante Angaben für den Eintrag:
- Zweck: Speicherung von Wunschlisten, Analyse von Suchanfragen und Klicks auf Produktvorschläge an der Kasse, Versand von Benachrichtigungen bei Wiederverfügbarkeit von Produkten.
- Rechtsgrundlage: Einwilligung (für zustimmungspflichtige Cookies); berechtigtes Interesse für den Versand der Waitlist-Benachrichtigung (da der Besucher die Anmeldung aktiv vorgenommen hat).
- Empfänger: Kein externer Empfänger – Daten verbleiben auf deinem Webserver.
- Drittlandtransfer: Keiner.
- Speicherdauer: Je nach Cookie 24 Stunden bis 365 Tage; Waitlist-E-Mails bis zur Benachrichtigung oder manuellen Löschung.
Wir nutzen CommerceKit.
CommerceKit setzt Cookies bzw. ähnliche Kennungen ein, die nicht technisch notwendig sind und für die deine Einwilligung erforderlich ist. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung). Du kannst deine Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Wenn du über ein Formular von CommerceKit deine Daten eingibst, werden diese ausschließlich auf unserem eigenen Server verarbeitet und nicht an Dritte weitergegeben.
Fehler
Welche Fehler kommen bei CommerceKit in unseren DSGVO-Checks am häufigsten vor?
CommerceKit taucht bei 1 % der Websites auf, die unser DSGVO-Scanner bisher geprüft hat. Dabei wurden folgende Fehler festgestellt:
Prozentangaben beziehen sich auf Websites, bei denen CommerceKit gefunden wurde.
DSGVO-Check
Wie erkennst du, ob CommerceKit Cookies auf deiner Website setzt?
Du kannst direkt im Browser prüfen, welche CommerceKit-Cookies auf deiner Website aktiv sind. Öffne dazu eine Produktseite deines Shops in einem frischen Browser-Fenster (am besten im Inkognito-Modus), öffne die Entwicklertools (Taste F12) und sieh unter „Anwendung“ → „Cookies“ nach. CommerceKit-Cookies erkennst du an diesen Namen:
commercekit-nonce-valuecommercekit-nonce-statecommercekit_wishlistcommercekit_obp_view_idscommercekit_obp_click_idscommercekit_search_idscommercekit_search_cids
Die ersten beiden Cookies sind technisch notwendig und immer vorhanden. Alle anderen entstehen nur, wenn das jeweilige Modul aktiv ist. Wenn du einen dieser Cookies siehst, muss das zugehörige Modul im Cookie-Banner berücksichtigt sein. Alternativ kannst du einen Datenschutz-Scan deiner Website durchführen lassen, der diese Cookies automatisch erkennt und bewertet.

