NinjaFirewall und Datenschutz: Eine Einstellung entscheidet über die Datenschutzerklärung
NinjaFirewall ist aus Datenschutzsicht ein ungewöhnlicher Fall: keine externen Verbindungen, keine Tracking-Cookies, kein Drittlandtransfer. Ob du das Plugin in deine Datenschutzerklärung aufnehmen musst, hängt von einer einzigen Einstellung ab – der IP-Anonymisierung. Die ist standardmäßig ausgeschaltet.
Überblick
Was ist NinjaFirewall?
NinjaFirewall ist eine Web Application Firewall für WordPress. Sie prüft jeden Seitenaufruf, bevor er WordPress überhaupt erreicht, und blockiert Angriffe wie SQL-Injektionen, Brute-Force-Attacken und manipulierte Anfragen. Das Plugin läuft vollständig auf deinem eigenen Server – keine Daten verlassen ihn in Richtung eines Drittanbieters.
| NinjaFirewall – DSGVO-Risiko | ||
|---|---|---|
| Cookies | 🟢 | Keine Cookies für Website-Besucher. |
| Externe Verbindungen | 🟢 | Keine externen Verbindungen beim Seitenaufruf. |
| Datenschutzerklärung | 🟡 | Eintrag erforderlich, wenn IP-Anonymisierung nicht aktiv ist. |
| Drittlandtransfer | 🟢 | Keine Datenübertragung ins Ausland. |
| Auftragsverarbeitung | 🟢 | Kein Vertrag mit NinTechNet nötig. |
| Benutzereingaben | 🟢 | Keine Formulare für Website-Besucher. |
Was lädt deine Website, bevor jemand zustimmt?
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Datenverarbeitung
Welche Daten verarbeitet NinjaFirewall?
NinjaFirewall schreibt bei jedem Seitenaufruf, der die Firewall-Regeln auslöst, einen Eintrag in eine eigene Log-Datei auf deinem Server. Dabei wird die IP-Adresse des Besuchers gespeichert – zusammen mit Datum, Uhrzeit und der Art der blockierten Anfrage. IP-Adressen gelten als personenbezogene Daten, weil sie einem bestimmten Anschluss und damit einer Person zugeordnet werden können.
Die Daten verlassen deinen Server nicht. NinTechNet, der Hersteller des Plugins, hat keinen Zugriff auf diese Logs.
NinjaFirewall bietet eine IP-Anonymisierung an: Wenn du diese Option in den Firewall-Einstellungen aktivierst, wird der letzte Teil jeder IP-Adresse durch ein „x“ ersetzt, bevor sie gespeichert wird. Damit entfällt der Personenbezug – und damit auch die Pflicht, das Plugin in der Datenschutzerklärung zu erwähnen. Standardmäßig ist die Anonymisierung ausgeschaltet.

Externe Verbindungen
Baut NinjaFirewall Verbindungen zu externen Servern auf?
NinjaFirewall baut beim Seitenaufruf durch Besucher keine Verbindungen zu externen Servern auf. Das Plugin lädt keine externen Skripte, keine Schriftarten und keine Inhalte von Drittanbietern. Die einzige externe Verbindung ist ein automatisches Update der Firewall-Regeln über api.nintechnet.com – das passiert aber ausschließlich im Hintergrund auf Serverebene, nicht beim Besuch deiner Website.
Datenschutzerklärung
Muss NinjaFirewall in der Datenschutzerklärung stehen?
Das hängt davon ab, ob du die IP-Anonymisierung aktiviert hast. NinjaFirewall speichert standardmäßig vollständige IP-Adressen in eigenen Log-Dateien – IP-Adressen sind personenbezogene Daten, also ist ein Eintrag in die Datenschutzerklärung erforderlich.
Wir nutzen NinjaFirewall.
NinjaFirewall verarbeitet dabei personenbezogene Daten ausschließlich auf unserem eigenen Server. Diese Verarbeitung erfolgt auf Grundlage unseres berechtigten Interesses (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
DSGVO-Check
Wie erkennst du NinjaFirewall auf deiner Website?
NinjaFirewall verrät sich nicht durch Cookie-Namen oder externe Verbindungen – es gibt keine Frontend-Spuren, die ein Browser-Test oder ein Cookie-Scanner direkt anzeigen würde. Ob das Plugin auf deiner Website aktiv ist, siehst du am zuverlässigsten im WordPress-Adminbereich unter „Plugins“.
Oder du nutzt unseren Datenschutz-Scanner, der erkennt auch NinjaFirewall zuverlässig.

