The Events Calendar und Datenschutz: Harmlos bis Google Maps ins Spiel kommt

The Events Calendar ist eines der meistgenutzten Kalender-Plugins für WordPress – und aus Datenschutzsicht meistens kein Problem. Das Plugin verwaltet Veranstaltungen, Orte und Organisatoren auf deiner Website, ohne selbst Besucherdaten zu sammeln oder nach außen zu senden.

Der einzige Punkt, auf den du achten musst: die eingebaute Google-Maps-Funktion. Wenn die aktiv ist, baut deine Website beim Laden einer Veranstaltungsseite automatisch eine Verbindung zu Google in den USA auf.

Überblick

Was ist The Events Calendar?

The Events Calendar ist ein WordPress-Plugin von Liquid Web, LLC. Es ermöglicht dir, Veranstaltungen auf deiner Website anzulegen, in verschiedenen Kalenderansichten anzuzeigen und als iCal- oder Google-Calendar-Link zu exportieren. Veranstaltungsorte und Organisatoren lassen sich separat verwalten und mit Karten verknüpfen.

The Events Calendar und Datenschutz im Überblick
CookiesKeine eigenen Cookies durch das Plugin selbst.
Externe VerbindungenNur wenn Google Maps aktiviert ist: Verbindung zu Google-Servern beim Laden von Veranstaltungsseiten.
DatenschutzerklärungNicht erforderlich für das Basisplugin; bei aktiviertem Google Maps Eintrag für Google Maps nötig.
DrittlandtransferNur bei aktiviertem Google Maps: Datenübertragung in die USA.
AuftragsverarbeitungNicht erforderlich..
Eingaben durch BesucherKeine – das Basisplugin bietet keine Formulare für Besucher.

Live-check

Was lädt deine Website, bevor jemand zustimmt?

Kostenlos. Ohne Anmeldung. Ergebnis in 60 Sekunden.

Jetzt prüfen

Datenverarbeitung

Welche Daten verarbeitet The Events Calendar?

The Events Calendar verarbeitet im Basisbetrieb keine personenbezogenen Daten deiner Website-Besucher.

Das Plugin zeigt Veranstaltungen an, die du selbst im WordPress-Backend einpflegst – Texte, Zeiten, Orte. Beim normalen Seitenaufruf werden keine Besucherdaten gesammelt oder weitergegeben.

Anders sieht es aus, wenn du die Google-Maps-Funktion aktivierst: Dann ruft deine Website beim Laden einer Veranstaltungsseite automatisch Karten-Daten von Google ab. Dabei erfährt Google die IP-Adresse des Besuchers und kann daraus seinen ungefähren Standort ableiten – ganz ohne dass du oder dein Besucher etwas tun müssen. Das passiert im Hintergrund, still und automatisch.

Cookies

Setzt The Events Calendar Cookies?

The Events Calendar selbst setzt keine Cookies auf deiner Website. Das Plugin legt weder eigene Tracking-Cookies noch technische Session-Cookies an.

Wenn du Google Maps aktivierst, kann Google beim Laden der Karte eigene Cookies setzen – das liegt dann aber an Google, nicht am Plugin. Für das Basisplugin ohne Google Maps gibt es in dieser Hinsicht nichts zu tun.

Externe Verbindungen

Baut The Events Calendar Verbindungen zu externen Servern auf?

Wenn du die Google-Maps-Funktion aktiviert hast, baut deine Website beim Aufruf einer Veranstaltungsseite automatisch Verbindungen zu Google auf. Die Anfragen gehen an maps.googleapis.commaps.gstatic.com und www.google.com.

Das passiert ohne Zustimmung deiner Besucher – allein durch den Seitenaufruf. Da dabei die IP-Adresse des Besuchers übertragen wird, ist das ohne vorherige Einwilligung nicht zulässig. Du hast zwei Möglichkeiten: Entweder du deaktivierst Google Maps komplett unter Veranstaltungen → Einstellungen → Anzeige → Karten, oder du stellst sicher, dass dein Cookie-Banner die Karte blockiert, bis der Besucher zustimmt.

Die einfachste Lösung ist die Deaktivierung – es sei denn, die Karte ist für deine Besucher wirklich nützlich.

Benutzereingaben

Können Besucher über The Events Calendar Daten eingeben?

Wenn die Kommentarfunktion auf Veranstaltungsseiten aktiv ist, können Besucher Namen, E-Mail-Adresse, Website-URL und einen Kommentartext eingeben. Diese Daten werden in deiner WordPress-Datenbank gespeichert.

Du kannst die Kommentarfunktion an drei Stellen steuern: global unter Veranstaltungen → Einstellungen, über die WordPress-Diskussionseinstellungen und pro einzelnem Event. Wenn du keine Kommentare auf Veranstaltungsseiten benötigst, deaktiviere die Funktion dort.

Drittlandtransfer

Werden Besucherdaten durch The Events Calendar ins Ausland übertragen?

The Events Calendar selbst überträgt keine Besucherdaten in andere Länder. Wenn du Google Maps aktiviert hast, überträgt Google beim Laden der Karte die IP-Adresse des Besuchers in die USA.

Diese Übertragung passiert durch Google, ausgelöst durch die aktive Karteneinbindung. Du kannst sie vollständig vermeiden, indem du die Kartenfunktion unter Veranstaltungen → Einstellungen → Anzeige → Karten deaktivierst. Außerdem lässt sich die Karte auch pro einzelnes Event abschalten.

Auftragsverarbeitung

Muss ich mit Liquid Web einen Vertrag zur Datenverarbeitung abschließen?

Für das Basisplugin ist kein Vertrag zur Datenverarbeitung mit Liquid Web nötig. The Events Calendar läuft vollständig auf deinem eigenen Server – Liquid Web verarbeitet dabei keine personenbezogenen Daten deiner Website-Besucher.

Einen solchen Vertrag brauchst du nur, wenn du kostenpflichtige Cloud-Dienste oder Add-ons von StellarWP bzw. Liquid Web nutzt, die Besucherdaten auf externen Servern verarbeiten.

Datenschutzerklärung

Muss The Events Calendar in die Datenschutzerklärung?

Das Basisplugin muss nicht in die Datenschutzerklärung aufgenommen werden, weil es keine personenbezogenen Daten von Besuchern verarbeitet. Wenn du Google Maps aktiviert hast, entsteht ein Datenschutz-Thema – aber nicht durch The Events Calendar, sondern durch Google Maps.

DSGVO-Check

Wie erkennst du, ob The Events Calendar auf deiner Website aktiv ist und Google Maps lädt?

The Events Calendar selbst verrät sich nicht durch bestimmte Cookie-Namen oder externe Verbindungen.

Wenn du prüfen möchtest, ob Google Maps durch das Plugin auf deiner Website geladen wird, schau dir die Netzwerkanfragen im Browser an: Öffne eine Veranstaltungsseite, dann die Entwicklertools (F12 → Netzwerk) und filtere nach maps.googleapis.com oder maps.gstatic.com. Wenn du dort Einträge siehst, ist die Karteneinbindung aktiv. Alternativ kannst du einen Datenschutz-Scan durchführen, der deine Website direkt auf solche Verbindungen prüft.