consentmanager ist aus Datenschutzsicht kein simples Banner-Plugin, das nur lokal in WordPress läuft. Das Tool verarbeitet selbst Besucherdaten und Einwilligungseinstellungen. Für dich heißt das: kein zusätzlicher Banner nur wegen consentmanager, aber ein Eintrag in der Datenschutzerklärung und ein Auftragsverarbeitungsvertrag sind wichtig.
Überblick
Was ist consentmanager?
consentmanager ist ein Einwilligungstool für WordPress. Die Abkürzung CMP steht für Consent Management Platform, also eine Plattform zur Verwaltung von Einwilligungen. Du bindest damit einen Cookie-Banner ein, zeigst Besuchern Auswahlmöglichkeiten an und steuerst, welche Analyse-, Marketing- oder Werbedienste erst nach einer Zustimmung starten.
Der wichtige Unterschied zu einem rein lokalen Cookie-Banner-Plugin: consentmanager läuft nicht nur als kleines Plugin in deinem WordPress. Das WordPress-Plugin verbindet deine Website mit der consentmanager-Plattform, lädt die dort konfigurierte CMP über deine CMP-ID und übermittelt dabei Besucherdaten und Einwilligungseinstellungen an consentmanager AB. Ein lokales Cookie-Banner-Plugin kann Einwilligungen dagegen direkt in deinem WordPress oder nur im Browser des Besuchers verwalten, ohne dass ein externer CMP-Anbieter die Einwilligungsverwaltung übernimmt.
consentmanager und Datenschutz im Überblick
| Cookie-Banner | consentmanager braucht für seine eigenen Einwilligungsspeicher keinen zusätzlichen Cookie-Banner. Die von consentmanager verwalteten Drittanbieter musst du einzeln betrachten. |
| Datenverarbeitung | consentmanager verarbeitet personenbezogene Besucherdaten, darunter IP-Adresse, Sprache, Browserdaten und Einwilligungseinstellungen. |
| Datenschutzerklärung | consentmanager muss in deine Datenschutzerklärung, weil der Dienst selbst Besucherdaten und Einwilligungsnachweise verarbeitet. |
| Drittlandtransfer | Für consentmanager selbst gibt es keinen Drittlandtransfer. Separat eingebundene Dienste wie Google, Meta oder HubSpot können eigene Drittlandtransfers auslösen. |
| Auftragsverarbeitung | Ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist mit consentmanager erforderlich, weil es personenbezogene Besucherdaten in deinem Auftrag verarbeitet. |
Datenverarbeitung
Welche Daten verarbeitet consentmanager?
consentmanager verarbeitet bei der Nutzung der CMP personenbezogene Daten von Website-Besuchern. CMP bedeutet Consent Management Platform, also eine Plattform zur Verwaltung von Einwilligungen. Weil diese Plattform nicht nur lokal in deinem WordPress läuft, sondern als externer Dienst von consentmanager AB bereitgestellt wird, verarbeitet consentmanager selbst Daten, die beim Aufruf des Cookie-Banners und bei der Speicherung der Auswahl entstehen.
Dazu gehören technische Daten, die nötig sind, um den Cookie-Banner auszuliefern, Einwilligungen zu speichern und Einwilligungsnachweise zu dokumentieren.
- IP-Adresse
- Sprache des Besuchers
- Browserdaten
- Geräteinformationen
- Einwilligungseinstellungen
Diese Datenverarbeitung gehört zum Eigenverhalten von consentmanager. Wenn du über consentmanager zusätzlich Dienste wie Google Analytics, Facebook, HubSpot, Google AdSense, Google Ad Manager oder Google AdMob steuerst, verarbeiten diese Dienste zusätzlich eigene Daten. Diese Anbieter zählen nicht automatisch zu consentmanager und brauchen jeweils eine eigene Bewertung.
Drittlandtransfer
Überträgt consentmanager Daten in Drittländer?
Für consentmanager selbst gibt es keinen Drittlandtransfer. Die WordPress-Plugin-Seite nennt europäische Server für die Datenspeicherung. Ein Drittland ist ein Land außerhalb der Europäischen Union, zum Beispiel die USA.
Wichtig ist die Trennung: consentmanager kann viele externe Anbieter verwalten, darunter Google, Meta, HubSpot und Werbenetzwerke. Wenn du solche Anbieter über den Banner einbindest, können diese Anbieter eigene Datenübertragungen in Drittländer auslösen. Das ist dann nicht mehr die Bewertung von consentmanager selbst, sondern die Bewertung des jeweiligen Dienstes.
Cookie-Banner
Braucht consentmanager selbst einen Cookie-Banner?
consentmanager braucht für seine eigenen Einwilligungsspeicher keinen zusätzlichen Cookie-Banner. Der Dienst speichert Einwilligungsinformationen und technische Prüfwerte, damit er die Auswahl der Besucher verwalten und dokumentieren kann.
Der Unterschied zu einem lokalen Cookie-Banner-Plugin ist hier wichtig: Ein lokales Plugin speichert die Auswahl des Besuchers direkt in deinem WordPress oder im Browser des Besuchers. consentmanager arbeitet dagegen als externe Einwilligungsplattform. Das WordPress-Plugin bindet diese Plattform in deine Website ein, während consentmanager AB die technische Bereitstellung, Speicherung und Nachweisführung übernimmt.
Der eigentliche Zweck von consentmanager ist aber gerade, andere Dienste zu steuern. Wenn du Analyse-, Marketing-, Werbe- oder Tracking-Anbieter über consentmanager einbindest, musst du diese Anbieter im Banner korrekt anlegen und blockieren, bis der Besucher zugestimmt hat. Der Banner ist also nicht wegen consentmanager selbst kritisch, sondern wegen der Dienste, die du damit verwaltest.
Datenschutzerklärung
Muss consentmanager in die Datenschutzerklärung?
consentmanager muss in die Datenschutzerklärung, weil der Dienst selbst personenbezogene Besucherdaten und Einwilligungseinstellungen verarbeitet. Der Eintrag sollte verständlich erklären, dass consentmanager den Cookie-Banner bereitstellt, die Auswahl der Besucher speichert und Einwilligungsnachweise dokumentiert.
Du solltest außerdem klar machen, dass consentmanager nicht nur ein lokales WordPress-Plugin ist. Das Plugin bindet die externe CMP von consentmanager AB ein. CMP bedeutet Consent Management Platform, also eine Plattform zur Verwaltung von Einwilligungen. Diese Plattform verarbeitet Besucherdaten, damit sie den Banner anzeigen, Einwilligungen speichern und Nachweise führen kann.
In die Datenschutzerklärung gehören diese Angaben:
- Name des Dienstes: consentmanager
- Anbieter: consentmanager AB
- Zweck: Anzeige des Cookie-Banners, Speicherung von Einwilligungen und Dokumentation der Auswahl
- verarbeitete Daten: IP-Adresse, Sprache, Browserdaten, Geräteinformationen und Einwilligungseinstellungen
- Hinweis auf die Auftragsverarbeitung mit consentmanager AB
Wenn du über consentmanager externe Dienste wie Google Analytics, Facebook, HubSpot oder Werbenetzwerke einbindest, müssen diese Dienste zusätzlich mit eigenen Angaben in die Datenschutzerklärung. consentmanager ersetzt diese Einträge nicht.
Auftragsverarbeitung
Brauchst du einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit consentmanager?
Ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist mit consentmanager AB erforderlich, weil consentmanager personenbezogene Besucherdaten und Einwilligungsnachweise in deinem Auftrag verarbeitet. Laut eigenen Angaben wird der Auftragsverarbeitungsvertrag mit der Registrierung abgeschlossen. Ein separater Vertrag ist laut Anbieter dafür nicht notwendig.
Trotzdem solltest du die Vertragsunterlagen in deinem consentmanager-Konto oder in deinen Registrierungsunterlagen sichern. So kannst du später nachvollziehen, auf welcher Grundlage consentmanager die Besucherdaten für dich verarbeitet.
Stolperfallen
Typische Fehler bei consentmanager
Bei consentmanager liegt der größte Fehler in der falschen Zuordnung: Viele verwechseln das Einwilligungstool mit den Diensten, die es steuert. consentmanager selbst setzt Einwilligungsspeicher und verarbeitet Besucherdaten für die Einwilligungsverwaltung. Google Analytics, Facebook, HubSpot, Google AdSense, Google Ad Manager oder Google AdMob sind dagegen eigene Dienste mit eigenen Cookies, eigenen Datenflüssen und eigenen Anforderungen.
Auch optionale Funktionen können die Bewertung im Alltag verändern. Automatische Blockierung, manuelle Blockierung, Cookie Crawler, Reporting, A/B-Testing, Google Consent Mode, Cross-Domain-Einwilligung, AMP- oder App-Integration und Dynamic Content Blocking betreffen die Konfiguration und die Steuerung externer Anbieter. Sie machen consentmanager selbst nicht zu einem Tracking-Dienst, können aber dazu führen, dass du die eingebundenen Anbieter sauberer oder umfangreicher dokumentieren musst.
Ein weiterer häufiger Fehler: Der Banner ist sichtbar, aber externe Dienste starten trotzdem vor der Einwilligung. Dann ist nicht consentmanager als Tool das Problem, sondern die technische Umsetzung in deinem WordPress oder in deinem Tag-Setup.
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