FooGallery und Datenschutz: Harmlos im Grundbetrieb, heikel bei Video-Einbettungen
FooGallery ist datenschutzrechtlich zunächst unkompliziert: Das Plugin zeigt Bilder aus deiner WordPress-Mediathek an und schickt dabei keine Besucherdaten nach außen. Aufpassen musst du aber, wenn du YouTube- oder Vimeo-Videos in deine Galerien einbindest oder das separate User-Uploads-Addon aktivierst – dann entstehen Datenschutzpflichten, die du kennen solltest.
Überblick
Was ist FooGallery?
FooGallery ist ein WordPress-Plugin von FooPlugins, mit dem du Foto- und Bildergalerien auf deiner Website erstellen und einbetten kannst. Du kannst aus verschiedenen Layouts wählen – zum Beispiel Masonry, Karussell oder Justified –, Bilder per Drag-and-Drop hochladen und eine eingebaute Lightbox nutzen, ohne ein separates Plugin installieren zu müssen. In der kostenpflichtigen PRO Expert-Version lassen sich auch Videos von YouTube, Vimeo oder Facebook in Galerien einbinden.
| FooGallery – DSGVO-Risiko | ||
|---|---|---|
| Cookies | 🟢 | FooGallery setzt keine Cookies für Website-Besucher. |
| Externe Verbindungen | 🟡 | Nur wenn du Videos von YouTube, Vimeo oder Facebook einbindest. |
| Datenschutzerklärung | 🟡 | Kein eigener Eintrag nötig, aber eingebundene Dienste müssen erwähnt werden. |
| Drittlandtransfer | 🟡 | Entsteht durch YouTube-, Vimeo- oder Facebook-Videos (USA). |
| Auftragsverarbeitung | 🟢 | FooPlugins empfängt keine Besucherdaten, kein Vertrag nötig. |
| Benutzereingaben | 🟡 | Nur wenn das separate User-Uploads-Addon aktiviert ist. |
Was lädt deine Website, bevor jemand zustimmt?
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Datenverarbeitung
Welche Daten verarbeitet FooGallery?
Im Grundbetrieb verarbeitet FooGallery ausschließlich Daten, die auf deinem eigenen Server liegen: Die Bilder kommen aus deiner WordPress-Mediathek, werden als Thumbnails erzeugt und direkt von deinem Hosting ausgeliefert. Kein externer Anbieter ist dabei involviert, keine Verbindung verlässt deinen Server. FooPlugins selbst bekommt von dem, was deine Besucher auf deiner Website tun, nichts mit.
Das ändert sich, wenn du bestimmte Funktionen aktivierst. Videos von YouTube, Vimeo oder Facebook werden nicht auf deinem Server gespeichert – sie laden direkt von den Servern dieser Plattformen. Sobald jemand eine Seite mit einer solchen Galerie aufruft, baut dessen Browser eine Verbindung zu YouTube, Vimeo oder Facebook auf. Diese Anbieter bekommen dabei automatisch Daten wie die IP-Adresse und das Surfverhalten des Besuchers.
Ähnliches gilt für das optionale User-Uploads-Addon: Wenn du es aktivierst, können Besucher über ein Formular Bilder hochladen und dabei ihren Namen und ihre E-Mail-Adresse hinterlassen – diese Daten landen dann in deinem WordPress.

Cookies
Setzt FooGallery Cookies?
FooGallery setzt keine Cookies für Website-Besucher. Das Plugin lädt Bilder aus deiner WordPress-Mediathek und gibt dabei keine Informationen im Browser des Besuchers ab. Dein Cookie-Banner muss für FooGallery selbst nichts blockieren.
Wenn du Videos von YouTube, Vimeo oder Facebook in deine Galerien einbindest, setzen diese Dienste eigene Cookies – das liegt aber nicht an FooGallery, sondern an den Plattformen selbst. Dein Cookie-Banner muss dann das Laden dieser Videos blockieren, bis der Besucher zugestimmt hat.
Externe Verbindungen
Baut FooGallery externe Verbindungen auf?
FooGallery selbst baut im Grundbetrieb keine Verbindungen zu externen Servern auf. Alle Bilder kommen von deinem eigenen Hosting.
Wenn du in der PRO-Expert-Version Videos von YouTube, Vimeo oder Facebook in eine Galerie einbindest, ändert sich das: Sobald jemand eine Seite mit dieser Galerie öffnet, lädt dessen Browser den Video-Player direkt von den Servern dieser Plattformen nach – inklusive aller zugehörigen Tracking-Skripte. Diese Verbindung entsteht automatisch beim Seitenaufruf, bevor der Besucher irgendetwas geklickt hat. Dein Cookie-Banner muss das Laden dieser Videos blockieren, bis der Besucher zustimmt. Du richtest das in deinem Cookie-Banner ein, indem du die Galerie-Seite oder die entsprechenden Skripte der jeweiligen Plattform der Kategorie „Externe Medien“ oder „Marketing“ zuordnest.
Benutzereingaben
Werden über FooGallery Besucherdaten gesammelt?
FooGallery selbst enthält kein Formular und sammelt keine Daten von Besuchern. Das ändert sich, wenn du das separat erhältliche User-Uploads-Addon kaufst und aktivierst. Damit kannst du ein Formular in deine Galerie einbauen, über das Besucher eigene Bilder hochladen. Du kannst dabei auch Name und E-Mail-Adresse abfragen. Diese Daten werden direkt in deinem WordPress gespeichert – FooPlugins bekommt sie nicht.
Wenn du das Add-on aktivierst, brauchst du direkt beim Upload-Formular einen sichtbaren Hinweis darauf, dass du diese Daten sammelst und was damit passiert. Ein allgemeiner Link zur Datenschutzerklärung am Seitenende reicht dafür nicht – der Hinweis muss neben dem Formular stehen.
Drittlandtransfer
Werden Daten von Besuchern ins Ausland übertragen?
FooGallery selbst überträgt keine Besucherdaten in andere Länder. Wenn du jedoch Videos von YouTube, Vimeo oder Facebook in deine Galerien einbindest, übertragen diese Plattformen Besucherdaten in die USA. Das passiert automatisch, sobald jemand eine Seite mit einer solchen Galerie aufruft – der Browser des Besuchers verbindet sich mit den Servern der jeweiligen Plattform in den USA.
Solange du keine Videos von diesen Plattformen einbindest, gibt es keinen Transfer ins Ausland. Sobald du eine YouTube-, Vimeo- oder Facebook-Video-URL in eine Galerie importierst, greift dieser Punkt.
Auftragsverarbeitung
Brauche ich einen Vertrag mit FooPlugins?
FooPlugins erhält keine Besucherdaten von deiner Website – alle Galerie-Inhalte und hochgeladenen Bilder bleiben auf deinem eigenen Server. FooPlugins verarbeitet nichts in deinem Auftrag, daher brauchst du keinen Vertrag mit FooPlugins.
Wenn du Videos von YouTube, Vimeo oder Facebook einbindest oder das User-Uploads-Addon mit E-Mail-Benachrichtigungen nutzt, können Verträge mit diesen Drittanbietern nötig werden – das ist dann aber ein Thema mit den jeweiligen Plattformen, nicht mit FooPlugins.
Datenschutzerklärung
Muss FooGallery in der Datenschutzerklärung stehen?
FooGallery selbst muss nicht in der Datenschutzerklärung erwähnt werden, weil das Plugin keine eigenen Besucherdaten verarbeitet. Wenn du jedoch das User-Uploads-Addon aktivierst und dabei Namen oder E-Mail-Adressen von Besuchern sammelst, musst du diesen Upload-Vorgang in der Datenschutzerklärung beschreiben.
Wir nutzen FooGallery.
FooGallery stellt beim Laden der Website eine Verbindung zu Servern von FooPlugins her, die nicht technisch notwendig ist und für die deine Einwilligung erforderlich ist. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung). Dabei können unter anderem die IP-Adresse sowie Browser- und Geräteinformationen verarbeitet werden.
Wenn du über ein Formular von FooGallery deine Daten eingibst, werden diese ausschließlich auf unserem eigenen Server verarbeitet und nicht an Dritte weitergegeben.
Drittanbieter
Mit welchen Diensten lässt sich FooGallery verbinden?
In der PRO-Expert-Version kannst du Videos von externen Plattformen direkt in deine Galerien importieren. Unterstützt werden YouTube, Vimeo, Facebook und DailyMotion. Die Videos werden dabei nicht auf deinen Server geladen, sondern direkt von den Servern der jeweiligen Plattform eingebettet.
Für Shops gibt es die PRO Commerce-Version mit einer WooCommerce-Anbindung: Damit lässt sich eine Galerie direkt mit Produkten verknüpfen, Bilder lassen sich als Produkte verkaufen. Für professionelle Fotografen gibt es außerdem eine Anbindung an Adobe Lightroom über das WP/LR-Sync-Plugin, mit dem Galerien automatisch aus Lightroom-Kollektionen befüllt werden können.
Das separate User-Uploads-Addon ermöglicht es Besuchern, eigene Bilder über ein Formular einzureichen. Optional lassen sich dabei E-Mail-Benachrichtigungen aktivieren, die den Einsender über den Status seines Uploads informieren.
DSGVO-Check
So prüfst du FooGallery auf deiner Website
FooGallery lässt sich nicht direkt über Cookies oder typische externe Verbindungen erkennen – das Plugin lädt keine eigenen Tracking-Skripte. Die relevante Frage ist stattdessen, welche Inhalte du in deine Galerien eingebunden hast.
Prüfe im WordPress-Adminbereich unter FooGallery, ob du Video-Galerien nutzt und woher die Videos stammen. Wenn du YouTube- oder Vimeo-Videos eingebunden hast, solltest du in deinem Browser-Netzwerk-Tool (Taste F12, Reiter „Netzwerk“) nachschauen, ob beim Laden einer Galerieseite Verbindungen zu youtube.com, youtu.be, vimeo.com oder facebook.com aufgebaut werden – und zwar bevor du irgendetwas angeklickt hast. Wenn ja, blockiert dein Cookie-Banner diese Verbindungen nicht korrekt.
Für das User-Uploads-Addon: Prüfe, ob auf deiner Website ein Upload-Formular sichtbar ist und ob daneben ein deutlicher Hinweis auf deine Datenschutzerklärung steht.
Den schnellsten Überblick bekommst du mit einem automatischen Datenschutz-Check. Er scannt deine WordPress-Website und zeigt dir, welche Plugins und Dienste aktiv sind – einschließlich FooGallery und aller eingebundenen externen Dienste.

